Nach einer fast schlaflosen Nacht - Nerven auf Sparflamme..
Die Kinder schlecht gelaunt (kein Wunder wenn sie nachts nicht schlafen...)
Mutti (Ich) sollte eigentlich arbeiten, das Auftragsbuch ist voll, der Haushalt wartet, die neue rote Küche sieht aus als hätte eine Bombe eingeschlagen, das Atelier will geputzt werden, die Treppe müsste man noch herrichten für den neuen Teppich, etc etc.....
Der Ehemann...kurz da um sich den Bauch vollzuschlagen und schwups - Türe zu, Mann weg!
Hab ich schon erwähnt, dass sich ein unschöner, grauenhaft juckender Ausschlag über mein Gesicht hermacht??
EIN PERFEKTER TAG??
Mittags war ich kurz davor mich in die Psychiatrie einliefern zu lassen.. kann man das? Wäre bestimmt wie Ferien, durchschlafen, Essen wird fertig gekocht serviert und Ruheeeee, dort gibt's bestimmt gaaaaanz viel davon..!!
Oke, als Frau, die ALLES schaffen will, hab ich die Ferien nochmals auf Eis gelegt und meine jammernden Kindern an die frische Luft gezerrt. Laune wurde nicht merklich besser, aber ein gutes Gefühl 'Ich habe meine Mutterpflicht erfüllt' - Tschakkaaa
Mit Arbeiten wurde nicht wirklich was, egal, läuft ja dummerweise nicht weg...
Wie sollte den DER PERFEKTE TAG aussehen??
Ich gehe in Gedanken nochmals diesen Tag durch..
MEINE Kinder sind anstrengend - mhmmm, sie sind gesund, munter und anstrengend
VOLLES Auftragsbuch - mein Geschäftli läuft echt gut, toll
die NEUE KÜCHE - jaja aufräumen ist angesagt, nachher ist meine Küche echt ein Traum!
das ATELIER zum Putzten - hey, ich besitzte ein Atelier, geil oder?!?
der EHEMANN - grad echt fast nur zum Futtern da, aber er arbeitet ja nur so viel, damit ich mir wenigstens um die Finanzen keine Sorgen machen muss..
FAZIT : abgesehen vom wild wuchernden Ausschlag und dem Schlafmangel war der Tag garnicht so schlecht. Perfekt ist doch eh immer Ansichtsache ;)
wildes Huhn
Ich bin kreativ, wild und ein bisschen Verrückt, liebe mein Leben und kämpfe für meine Träume. Ich mag es über sinnloses zu schreiben, meine Gefühle zu vertexten und erlebtes weiterzugeben. Vieles wird aus meinem Leben sein, ausgeschmückt, lustig, lächerlich. Ich Möchte niemandem zu nahe treten und bleibe darum gerne anonym. Danke fürs Verständnis :)
Donnerstag, 15. Januar 2015
Mittwoch, 22. Oktober 2014
neue Familie
Ein ganz heikles Thema..
Viele Jahre hab ich es selber miterlebt und darunter gelitten.
Viele Jahre hab ich gebraucht das ganze hinter mir zu lassen.
Viel Energie dafür eingesetzt, es als Teil meines Lebens und als Teil meines Ichs zu akzeptieren.
Ich habe heute meine eigene kleine perfekte Familie und geniesse sie ganz doll. Nur geht es nicht allen so. In meinem Umfeld spielt sich gerade eine fast identische Geschichte ab, wie damals bei uns vor ziemlich genau 20 Jahren. Und ja, ich leide wenn ich diese Kinder sehe! Vorallem werde ich sehr sehr wütend, wenn ich diese Mama sehe, denn sie kapiert nicht was sie mit ihren Kindern macht, welche Bürde sie ihnen auflädt und wieviel Zeit, Tränen und Energie es ihre Kinder kosten wird damit umzugehen....
Ich nenne das Mädchen Lilli... ICH-Lilli, oder das Mädchen aus meiner Verwandtschaft, ich denke das macht keinen Unterschied, der Schmerz ist bestimmt der gleiche :(
Lilli spielt im Garten. Sie ist gerade 10 geworden. Das war ein toller Tag. alle haben sich um Lilli gekümmert.
Ganz anders als heute, heute ist Lilli alleine.
Mutti hat ein Baby bekommen, ein winziges Mädchen. Lilli hat sich eigentlich auf das Schwesterchen gefreut. Doch jetzt ist alles anders. Mutti hat jetzt eine neue Familie, ein neues Mädchen mit einem neuen Papa. Und Lilli ist alleine, für sie hat niemand Zeit.
Der Sommer vergeht. Die kleine Susi wächst heran. Sie lernt sitzen und krabbeln. Jeder Fortschritt wird gefeiert. Mutti ist sehr stolz auf ihre Jüngste.
Lilli macht auf Fortschritte, sie bringt sehr gute Schulnoten nach hause. Nur will davon niemand etwas wissen. Wie so oft sitzt Lilli in ihrem Zimmer, alleine und traurig. Sie liest gerne und viel. Vorallem Geschichten aus anderen Zeiten und Welten.
Abends liegt Lilli im Bett, schaut durchs Fenster hinauf in die Sterne und wünschte sie könnte weg. Fort in eine andere Welt, in eine andere Zeit. In eine Welt ohne neues Mädchen, in eine Zeit ohne neuen Papa. An einen Ort wo es ganz viel Platz hat für ein Mädchen wie Lillie und ihre Träume.....
Viele Jahre hab ich es selber miterlebt und darunter gelitten.
Viele Jahre hab ich gebraucht das ganze hinter mir zu lassen.
Viel Energie dafür eingesetzt, es als Teil meines Lebens und als Teil meines Ichs zu akzeptieren.
Ich habe heute meine eigene kleine perfekte Familie und geniesse sie ganz doll. Nur geht es nicht allen so. In meinem Umfeld spielt sich gerade eine fast identische Geschichte ab, wie damals bei uns vor ziemlich genau 20 Jahren. Und ja, ich leide wenn ich diese Kinder sehe! Vorallem werde ich sehr sehr wütend, wenn ich diese Mama sehe, denn sie kapiert nicht was sie mit ihren Kindern macht, welche Bürde sie ihnen auflädt und wieviel Zeit, Tränen und Energie es ihre Kinder kosten wird damit umzugehen....
Ich nenne das Mädchen Lilli... ICH-Lilli, oder das Mädchen aus meiner Verwandtschaft, ich denke das macht keinen Unterschied, der Schmerz ist bestimmt der gleiche :(
Lilli spielt im Garten. Sie ist gerade 10 geworden. Das war ein toller Tag. alle haben sich um Lilli gekümmert.
Ganz anders als heute, heute ist Lilli alleine.
Mutti hat ein Baby bekommen, ein winziges Mädchen. Lilli hat sich eigentlich auf das Schwesterchen gefreut. Doch jetzt ist alles anders. Mutti hat jetzt eine neue Familie, ein neues Mädchen mit einem neuen Papa. Und Lilli ist alleine, für sie hat niemand Zeit.
Der Sommer vergeht. Die kleine Susi wächst heran. Sie lernt sitzen und krabbeln. Jeder Fortschritt wird gefeiert. Mutti ist sehr stolz auf ihre Jüngste.
Lilli macht auf Fortschritte, sie bringt sehr gute Schulnoten nach hause. Nur will davon niemand etwas wissen. Wie so oft sitzt Lilli in ihrem Zimmer, alleine und traurig. Sie liest gerne und viel. Vorallem Geschichten aus anderen Zeiten und Welten.
Abends liegt Lilli im Bett, schaut durchs Fenster hinauf in die Sterne und wünschte sie könnte weg. Fort in eine andere Welt, in eine andere Zeit. In eine Welt ohne neues Mädchen, in eine Zeit ohne neuen Papa. An einen Ort wo es ganz viel Platz hat für ein Mädchen wie Lillie und ihre Träume.....
Freitag, 17. Oktober 2014
Freundschaft
Ganz toll, wenn eine Freundschaft funktioniert. Man kann sich alles erzählen, weint gemeinsam und kann sich gegenseitig freuen, begeistern, trösten aufbauen.
Doch was wenn man der falschen sein Vertrauen schenkt?
'Die Seele trüb
Das Strahlen weg
Ausgesogen, ausgelaugt, ausgenutzt!
Dem falschen geholfen
Dem falschen vertraut
enttäuscht, verletzt, verbraucht
zurück bleibt nur ein Herz, kalt und traurig
zu lange Tage noch längere Nächte... '
Seid lieb zueinander und vorallem ehrlich, denn ein missbrauchtes Vertrauen lässt sich meistens nicht reparieren...
Doch was wenn man der falschen sein Vertrauen schenkt?
'Die Seele trüb
Das Strahlen weg
Ausgesogen, ausgelaugt, ausgenutzt!
Dem falschen geholfen
Dem falschen vertraut
enttäuscht, verletzt, verbraucht
zurück bleibt nur ein Herz, kalt und traurig
zu lange Tage noch längere Nächte... '
Seid lieb zueinander und vorallem ehrlich, denn ein missbrauchtes Vertrauen lässt sich meistens nicht reparieren...
Donnerstag, 16. Oktober 2014
Umbau und seine Pannen Teil 1
Wir sind am Umbauen, ein neues Bad macht den Anfang und wie das so ist, läuft natürlich nicht alles nach Plan.
Ich bin recht einfach, und geduldig, und spontan. Aber wenn mir einer nicht in den Kragen passt, tja dann passt das nicht!
Ein Maler durfte diese Erfahrung machen und hat den Bogen mit seiner Arbeit, dem ständigen zu-spät-kommen und seinen 'eigenen Ideen einbringen' ein bisschen zu sehr überspannt!
Statt an die Gurgel zu springen kamen Papier und Kugelschreiber zum Einsatz...
Die Ehefrau des Mechanikers tänzelt nervös vor der Kaffeemaschine, dann breitet sich der Duft frisch gebrühten Kaffees im Haus aus.
Nur der Maler.. wo ist der Maler??
Mit 15 Minuten Verspätung und abscheulichem Mundgeruch taucht die furchtbare Gestalt doch noch auf. Zahm wie ein alter Stubenkater folgt er der Hausherrin ins halb fertige Bad und liess sich Arbeiten zuteilen.
Frau Huser giesst Milch in ihren Kaffee und nimmt genüsslich einen ersten Schluck. Mild und angenehm warm im Mund, doch ihre Gedanken sind dunkel, bösartig, grauenvoll!!
Sie schreitet in den Garten, in der einen Hand den Kaffee, in der anderen mit festem Griff den Spaten......'
(hier lass ich eurer Fantasie Platz. Ich ärgerte mich über den unsympathischen Typen und feierte den Moment, als er seinen Pfusch wieder weggeschliffen und das Haus für immer verlassen hatte. Ne, ich hab ihn nicht vergraben, aber betreten sollte er meine Villa besser nicht mehr, sonst kann ich für nichts garantieren..)
'Die vergangene Nacht war anstrengend. Diesmal nur wegen Zahnschmerzen des Jüngsten. Die Albträume sind endlich Vergangenheit.
Wie jeden Morgen duftet es nach frischem Kaffee.
Der Tag erwacht, der Himmel ist klar.
Frau Huser steht am Fenster, ihr Blick schweift über den Garten zu den Weiden und dem in herbstlichen Farben leuchtenden Wald.
Sie drehte sich um, bewundert ihren Sprössling und weiss 'heute wird ein guter Tag'.'
ENDE
Ich bin recht einfach, und geduldig, und spontan. Aber wenn mir einer nicht in den Kragen passt, tja dann passt das nicht!
Ein Maler durfte diese Erfahrung machen und hat den Bogen mit seiner Arbeit, dem ständigen zu-spät-kommen und seinen 'eigenen Ideen einbringen' ein bisschen zu sehr überspannt!
Statt an die Gurgel zu springen kamen Papier und Kugelschreiber zum Einsatz...
'DER MALER
Düster ist der Morgen. Langsam erwacht das 450-Seelen-Dorf am Fusse des Säntis. Die Kinder im Hause Huser sitzen am Tisch und warten auf Ihre Milch. Der Vater ist unterwegs, arbeiten.Die Ehefrau des Mechanikers tänzelt nervös vor der Kaffeemaschine, dann breitet sich der Duft frisch gebrühten Kaffees im Haus aus.
Nur der Maler.. wo ist der Maler??
Mit 15 Minuten Verspätung und abscheulichem Mundgeruch taucht die furchtbare Gestalt doch noch auf. Zahm wie ein alter Stubenkater folgt er der Hausherrin ins halb fertige Bad und liess sich Arbeiten zuteilen.
Frau Huser giesst Milch in ihren Kaffee und nimmt genüsslich einen ersten Schluck. Mild und angenehm warm im Mund, doch ihre Gedanken sind dunkel, bösartig, grauenvoll!!
Sie schreitet in den Garten, in der einen Hand den Kaffee, in der anderen mit festem Griff den Spaten......'
(hier lass ich eurer Fantasie Platz. Ich ärgerte mich über den unsympathischen Typen und feierte den Moment, als er seinen Pfusch wieder weggeschliffen und das Haus für immer verlassen hatte. Ne, ich hab ihn nicht vergraben, aber betreten sollte er meine Villa besser nicht mehr, sonst kann ich für nichts garantieren..)
'Die vergangene Nacht war anstrengend. Diesmal nur wegen Zahnschmerzen des Jüngsten. Die Albträume sind endlich Vergangenheit.
Wie jeden Morgen duftet es nach frischem Kaffee.
Der Tag erwacht, der Himmel ist klar.
Frau Huser steht am Fenster, ihr Blick schweift über den Garten zu den Weiden und dem in herbstlichen Farben leuchtenden Wald.
Sie drehte sich um, bewundert ihren Sprössling und weiss 'heute wird ein guter Tag'.'
ENDE
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